Der Morgen danach war allerdings umso schoener, denn dort haben wir erstmal gesehen in was fuer einer schoenen Bucht wir eigentlich gelandet sind:
Aber nichtsdestotrotz wollten wir so schnell wie moeglich wieder von dort weg!
Also gings im strahlenden Sonnenschein weiter und immer weiter in den Osten...
Finally! Wir sind in Te Araroa angekommen. Der letzte "groessere" Ort vorm einsamen East Cape.
Nochmal schnell fuer 2,45 $ (WUCHER) nachgetankt und los gings...ueber teilweise geteerte und Schotterstrassen in eine atemberaubende Landschaft!!!!
Zwischen freilaufenden Kuehen...
Auf einer viel zu schmalen Strasse direkt am Abgrund entlang...
...zum East Cape Lighthouse :) Wuhu!
...dann gings erstmal 700 Stufen hinauf....!....die ich in nur 16 Minuten hochgelaufen bin, yeha! :D
Doch so schoen dieser Tag auch angefangen hat, er sollte einfach nur noch beschissen werden...
Nach dem East Cape wollten wir gleich weiterfahren, natuerlich wieder zum naechsten Campingplatz.
Auf dem Weg dorthin, wieder Berg rauf und runter, kreuz und quer ( :) ) war es fuer Magda an der Zeit zu tanken. Also fuhren wir in den Ort namens Ruatoria. Doch dort fanden wir keine Tankstelle und somit wollten wir noch weiterfahren zum (zumindest auf der Karte angezeigten) "groesseren"Ort namens Te Puia Springs, wo es auch kostenlose heisse Quellen geben sollte, die wir uns anschauen wollten.
Nach 10 min Fahrt bug Magda ploetzlich in eine Seitenstrasse und hielt dort, weil ihre Oellampe aufleuchtete. Wir hielten alle hinter ihr und warteten darauf dass wir den Oeldeckel, der verdammt fest zugeschraubt war, wieder aufbekamen. Da Andreas und Natalie etwas unguenstig in der Strasse standen, wollte Andreas es nur schnell 2 Meter umparken und dann geschahs...: Das komplette Kuehlwasser ihres Vans lief auf die Strasse.
Anscheinend hatte es irgendeinen Schlauch o.ae. weggehauen...jedenfalls ueberhitzte der Motor dabei!
Also was machen?
Natalie kam schliesslich auf die Idee ein Auto anzuhalten und denjenigen zu fragen wo hier der naechste Mechaniker sei. Es hielt auch prompt eine ganz nette Maorifrau an, schaute sich den Motor an und wollte die Beiden zum Mechaniker nach Ruatoria bringen. Wir beschlossen, dass die Beiden schon losfahren und Magda und Ich erstmal Magdas Oel nachfuellen und nachkommen. Jedoch bekamen wir beide das dumme Ding immernoch nicht auf! Also spaeter machen und den Anderen erstmal nachfahren. Doch weit kamen wir nicht, denn schon 500 Meter weiter standen die Anderen schon wieder links am Strassenrand. Nun bewegte sich der Van gar nichtmehr! Die Maorifrau fuhr also allein weiter und woltle den Mechaniker schliesslich zu uns schicken, damit er den Van abschleppen konnte.
30 Minuten spaeter traf er auch ein, schleppte sie ab, sah sich das Malheur an und entschied alles daran zu setzen damit die Beiden am naechsten Tag zumindest weiter Richtung Gisborne fahren konnten.
Doch nun konnten sie ja nun diese Nacht nicht im Van schlafen und brauchten dementsprechend eine Unterkunft. Im naechstbesten Hostel, das eigentlich sehr vertrauenswuerdig aussah, war nur leider ausgerechnet fuer diese Nacht natuerlich absolut alles ausgebucht. Also zum Hotel! Scheisse! Das war wirklich wie im schlechten Horrorfilm! Ich hab wirklich noch nie in meinem Leben vorher so ein abgefucktes, gammliges Hotel gesehn! Alles sah aus als waere es seit 1930 nichtmehr benutzt bzw bewohnt worden. Die Tueren fielen dir entgegen, der Staub war ueberall Centimeterdick und, dass dir die Ratten da morgens nicht "Guten Tag"gesagt haben, war alles. Und ein Doppelzimmer sollte "nur" 69$ die Nacht kosten. Ohne Fruehstueck versteht sich!
Aber den Beiden blieb nun nichts Anderes uebrig...
Doch Magda und Ich wollten auf gar keinen Fall an diesem gruseligen Ort bleiben und wollten noch im Dunkeln weiter nach Te Puia Springs zum Campingplatz fahren.
Also fanden wir die Tankstelle in Ruatoria doch noch, Magda fuhr schnell hin, kam wieder und bemerkte noch an der Tankstelle dass ihr linker Hinterreifen komplett platt war! Also schnell nochmal aufgepumpt, in der Hoffnung, dass vielleicht doch nur das Ventil nicht richtig zu war und los gings fuer uns. Mit 40 km/h tuckelten wir dann ueber den Highway aus Angst um den Luftverlust. Nach ca dem halben Weg fuhr Magda wieder links ran...ihre Oelleuchte leuchtete schon wieder auf. Wir hatten ja immernoch kein Oel nachgefuellt...ich glaub nach 10 Minuten hab ichs dann endlich irgendwie geschafft das verdammte Ding aufzubekommen!...Der Reifen wurde derweil immer platter und man konnte nun auch die Luft rausstroemen hoeren. Also schneeeelll weiter nach Te Puia Springs!
Irgendwann nach ner gefuehlten Stunde Fahrt kamen wir dann endlich dort an! Nur nirgendwo weit und breit ein Campground-Schild zu sehen! Was machen? Der Ort war nun auch noch kleiner als der davor! Falsch gedacht! Er hatte allerdings ein Krankenhaus! (Warum auch immer) Indem auch Licht brannte (mittlerweile wars auch schon wieder dunkel geworden). Also fuhren wir dorthin um nach dem Platz zu fragen. Tueren war auf, doch nirgendwo auch nur eine Menschenseele zu sehen! Kam uns auch wieder recht gruselig vor also dort auch schnell wieder raus!
Dort um die Ecke befand sich noch ein Hotel. Mittlerweile waren wir schon so verzweifelt auf der Suche nach irgendeiner Unterkunft fuer die Nacht, sodass wir nun auch dort klopften und nachfragten. Es kam ein Maori an die Tuer, der etwas Gangstermaessig aussah, aber voooll nett war! Nein, es gab dort keinen Campingplatz aber er bot uns an mit unseren Autos dort vorm oder hinterm Hotel einfach zu parken und im Auto zu schlafen. Wir durften sogar deren Toilette und den Hot Pool benutzen! Wie freundlich er war!
Also verbrachten wir nun die Nacht im Auto auf dem Hinterhof.
Am naechsten Morgen war Magdas Reifen nun mehr als platt, doch der nette Maori bot uns umsonst seine Hilfe und gleichzeitig noch Kaffee und Toast an. Dort lernten wir dann auch seine unheimlich nette Frau und beiden Hunde kennen :) Schlussendlich hat er uns geholfen den Reifen zu wechseln und wir haben alles umsonst bekommen! Nichts mussten wir fuer Unterkunft und Fruehstueck zahlen! Wir waren so dankbar! Dass es sowas ueberhaupt noch gibt!
Mittlerweile waren wir sowas von genervt vom Osten, dass wir einfach nur noch so schnell wie moeglich in die naechstgroessere Stadt Gisborne wollten und dementsprechend auch diesen Tag einfach bis dorthin durchgefahren sind und nur noch in ein warmes Hostel wollten!
Welches wir auch gefunden haben, hihi. :)
















Sorry, aber ich hab bei Deiner Beschreibung herzlich gelacht! Soviel Scheiß auf einmal! AT
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